Wir sagen Ja! Ein Test von Agorapulse hat ergeben, dass gendergerechte Ads jeweils mehr Landingpage-Views erzielten und einen um 16 Prozent niedrigeren Cost-per-Click hatten.

Bei geschlechtergerechter Sprache teilen sich die Meinungen in Deutschland. Das Meinungsforschungsinstitut hat im Auftrag der Zeitung „Welt am Sonntag“ eine Studie dazu verfasst. Das Ergebnis war eindeutig. Mehr als die Hälfte, 65 Prozent der Befragten sind dagegen. Darunter auch Frauen. Obwohl sie sich nachweislich von männlichen Sprachformen nicht angesprochen fühlen.
Aber was ist eigentlich bei Werbeanzeigen? Oft sind diese maskulin geschrieben.

Bereits mit einem Sternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt kann man jedes Geschlecht ansprechen. Gendergerechte Ansprache in Werbeanzeigen führt zu besserer Performance. Das hat ein Test von Agorapulse bestätigt. Agorapulse ist ein Anbieter für Social-Media-Management-Software. Für den Test wurden 2 identische Beiträge für die Social Media Plattform Instagram erstellt. Der einzige Unterschied: Die Ansprache im Ad-Text! Dabei war auffällig, dass die Anzeige mit der gendergerechten Sprache vom ersten Tag an besser performt hat als die Konkurrenz, die nur die maskuline Form verwendet. Zusätzlich waren die Landing Page-Views bei der erstgenannten Werbeanzeige höher.
Die Ergebnisse wurden mit Creative-Ad ausgewertet und zeigten, dass die gendergerechte Anzeige 16 Prozent weniger CPC (Cost per Click) hat.
Es ist besonders spannend, dass die Altersgruppe zwischen dem 45 und 54 Lebensjahr die geschlechtergerechte Variante am stärksten bevorzugte und es mehr Männer als Frauen waren.

Wir finden die Auswirkung sehr interessant und schließen uns an das Gendern an! Der Test von Agorapulse ist natürlich nicht allgemein zu verstehen, da die Zahlen insgesamt zu niedrig sind. Aber es ist auf jeden Fall eine Tendenz zu erkennen.

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